SCM / Handball

SCM plant beim Hummel-Cup in Magdeburg mit 3000 Zuschauern

Ende nächster Woche steigen die Handballer des SCMagdeburg mit den obligatorischen Untersuchungen in die Vorbereitungen auf die neue Saison ein. Und wie die Rückkehr der Zuschauer in die Getec-Arena ablaufen soll, verrät Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt.

Von René Miller
Nachdem die Getec-Arena lange leer bleiben musste, kehrten Anfang Juni beim Sieg des SC Magdeburg gegen den THW Kiel die Zuschauer zurück und  konnten mit ihren Grün-Roten auch gleich wieder richtig feiern.
Nachdem die Getec-Arena lange leer bleiben musste, kehrten Anfang Juni beim Sieg des SC Magdeburg gegen den THW Kiel die Zuschauer zurück und konnten mit ihren Grün-Roten auch gleich wieder richtig feiern. Foto: Eroll Popova

Magdeburg - Genau wie die Fußballer des 1. FC Magdeburg planen auch die Handballer des SC Magdeburg für die neue Saison mit der Rückkehr von Zuschauern. Und der Handball-Europacupsieger geht dabei sehr transparent mit seinem Konzept um.

„Wir hätten natürlich gerne eine volle Halle. Aber bei den ganzen Dingen, die wir beachten müssen, halte ich für unseren Antrag realistisch gesehen zunächst einmal 3000 Zuschauer für genehmigungsfähig. Das wäre die Hälfte unserer Sitzplatzkapazität“, sagt SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt.

Hummel-Cup als Generalprobe für mehr Fans

Die Staatskanzleien hatten sich ja vor einigen Wochen darauf verständigt, dass bei einer örtlichen Inzidenz unter 35 unter bestimmten Auflagen Großveranstaltungen auch mit mehr als 5000 Menschen erlaubt sind. Schmedt: „Um die ganzen Vorschriften einzuhalten, bräuchte man dafür aber wohl ein Halle mit dem doppelten Fassungsvermögen.“ Und während der FCM schon in zehn Tagen sein erstes Heimspiel bestreitet, steigt der SCM ja erst in zwei Monaten in die neue Saison ein.

Nach hoffentlich erfolgreicher Generalprobe beim Hummel-Cup will der SCM dann nämlich für die Bundesliga-Auftaktpartie gegen den TBV Stuttgart am 8. September sogar 5000 Zuschauer beantragen. Schmedt: „Die Landesverordnung von Staatskanzlei und Landesregierung bezüglich der Veranstaltungen mit Zuschauern läuft zunächst bis 11. September. Das ist die Grundlage, auf der wir unser Konzept aufbauen. In erster Linie geht es deshalb für uns beim Thema Zuschauer zunächst um den Hummel-Cup am 21. und 22. August.“ Dafür haben die Grün-Roten zu einem Turnier im Final-Four-Format Vardar Skopje (Mazedonien), Gorenje Velenje (Slowenien) und Holstebro (Dänemark) eingeladen.

Personalisierte Tickets und Drei-G-Regelung

Schmedt: „Wir haben dafür in unserem Antrag personalisierte Tickets vorgesehen. Dauerkarten-Inhaber und Sponsoren werden natürlich bevorzugt. Mit der Vergabe beginnen wir wahrscheinlich aber erst zwei Wochen vor dem Turnier.“

Voraussetzung für den Zutritt ist die Drei-G-Regelung. Heißt: Die Zuschauer müssen am Eingang nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Und der Corona-Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Schmedt: „Selbsttests werden dabei nicht anerkannt. Es muss schon der Nachweis einer qualifizierten Teststation sein. Wir planen deshalb auch eine Teststation direkt vor der Getec-Arena. Und um das an den Eingängen entsprechend professionell kontrollieren zu können, werden wir dafür medizinisch eingewiesenes Personal einsetzen.“

Weil auch das Abstandsgebot in gewissem Maße eingehalten werden muss, soll es auf den Tribünen eine feste Zuweisung der Sitzplätze und eine Lenkung der Besucherströme geben. Schmedt: „Auf dem Weg zu den Plätzen müssen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden und das Ringfoyer frei bleiben.

Freie Plätze auf den Rängen und Gastronomie vor der Halle

Somit wären Stehplätze und Verkaufsstände in diesem Bereich leider noch nicht möglich. Die Gastronomie wird deshalb nach draußen verlagert. Aber die VIP-Bereiche werden wieder in die angestammten Räumlichkeiten verlegt.“

Auf den Plätzen selbst ist der Mund- und Nasen-Schutz keine Pflicht mehr, aber auf jeden Fall eine Empfehlung. „Auf den Rängen werden wir auch weiterhin zwischen den Zuschauern jeweils immer einige Plätze unbesetzt lassen müssen“, erklärt Schmedt und ergänzt: „Der Hummel-Cup soll für die Rückkehr von Zuschauern die nächste Stufe sein, um mit den Erfahrungen und Erkenntnissen daraus zum Saisonstart auch die zulässigen 5000 Fans in die Halle lassen zu können.“