Lauf

Schauer gewinnt mit toller Zeit

Nun ist auch die mittlerweile sechste Auflage des Tangermünder Lichterlaufes wieder Geschichte.

Tangermünde l Am Sonnabend tummelten sich in der geschichtsträchtigen Innenstadt gut 400 Läufer/innen, um an den jeweiligen Wettbewerben teilzunehmen. Ein absolutes Highlight war natürlich der Vita Amare Teamstaffellauf über 10 Kilometer. Dabei wurde der Lauf erstmals an einem Sonnabend ausgetragen, was den Teilnehmerzahlen keinen Abbruch tat. Nur bei den Staffeln gab es eine etwas geringere Beteiligung.

Den Lauf eröffneten traditionell die Kleinsten. Auch der Kinderlauf wurde etwas anders gestaltet, so dass die Kinder vor allem beim Zieleinlauf mehr Platz hatten. Den Sieg trug hier Lea Kunert (Stendaler LV) in 0:51,0 Minuten davon. Platz zwei und drei gingen durch Rike Wiedenhöfer und Marcel Günter nach Tangermünde.

Danach starteten die Hauptläufe über 5 und 10 Kilometern. Auch die 39 Staffeln - zu absolvieren waren insgesamt zehn Runden - gingen mit auf die Reise. Doch einer stahl allen die Show. Lokalmatador und Spitzenathlet Frank Schauer hatte sich für die 10 Kilometer angemeldet und absolvierte die in starken 32:26,7 Minuten. Dabei hatte er eine Runde Vorsprung auf den zweitplatzierten Markus Kostelack (SCM) herausgelaufen.

Schauer selbst nahm diesen Zehner als Trainingseinheit in Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon gern mit. Bevor für ihn dort die 42,1 Kilometer anstehen, bereitet er sich aber zunächst mit einem sechswöchigen Trainingslager in Südafrika vor.

Schnellste Frau über die lange Strecke war Sylvia Landstorfer (Ludwigsfelde), die nach 45:06,1 Minuten den Zielstrich überqueren konnte.

Die 5 Kilometer gewann dagegen Louis Hellmuth in tollen 17:12,2 Minuten. Platz zwei und drei blieben in der Altmark und wurden von Robert Gravert (HTC) und Christian Tuchen (Tangerhütte) besetzt. Bei den Frauen hatte Ellen Schlieker (Brandenburg) in 22:09 Minuten die Nase vorn.

Auch die Staffeln waren in diesem Jahr sehr schnell unterwegs. Das Siegerteam von den Triathlonfüchsen Osterburg benötigte nur 34:13,6 Minuten für die zehn Runden. Platz zwei ging mit nur neun Sekunden Rückstand an HE-BS-Men. Dritter wurden die R.S.G.L Runners, die auch noch unter 40 Minuten blieben.