Halle/Saale. Der 1. FC Magdeburg, Aufsteiger zur 3. Liga, hat sich bei der traditionellen Umfrage unter den Sportjournalisten von Sachsen-Anhalt mit 125 Punkten vor dem Handball-Bundesligisten SC Magdeburg (100) und den Sportkeglern von Rot-Weiß Zerbst (85) durchgesetzt. FCM-Präsident Peter Fechner, Sportchef Mario Kallnik und der zurzeit verletzte Abwehrchef Felix Schiller nahmen am Freitagabend auf dem 23. Ball des Sports des Landessportbundes (LSB) Sachsen-Anhalt im Dormero Kongress- und Kulturzentrum von Halle die Glückwünsche entgegen. Volksstimme-Sportchef Thomas Juschus würdigte als Laudator vor allem die Rolle des FCM als Identitätsträger für eine ganze Region. Bei den Frauen setzte sich in der Umfrage die WM-Dritte im Judo, Luise Malzahn vom SV Halle, durch. Bei den Männer siegte der WM-Dritte im Zehnkampf, Rico Freimuth vom SV Halle.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte vor der feierlichen Zermonie vor rund 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Sport das „Team Rio Sachsen-Anhalt" und die dazugehörige Kampagne vorgestellt. Das Plakatmotiv wird demnächst landesweit zu sehen sein. In das Team Rio wurden mit Cindy Rogge (SV Halle/Boxen), Juliane Bläß (HRV Halle/Para-Rudern), Patrik Fogarasi (Hallescher KC/Para-Kanu), Lisa Fritsche (Böllberger SV Halle/Kanu-Slalom) und Matthias Musche (SCM/Handball) weitere fünf Sportler aufgenommen und damit der Kreis auf 36 Athleten vergrößert. Kanu-Olympiasieger Andreas Ihle vom SCM und Schwimmerin Daniela Schreiber (SV Halle) wurden dagegen aus dem Leistungssport verabschiedet.