Altenberg/Magdeburg l Der Wahnsinn hatte bereits in den ersten beiden Läufen Form angenommen, am Freitag hat ihn Christopher Grotheer in den Durchgängen drei und vier formvollendet. Der Skeleton-Pilot aus Wernigerode fuhr in Altenberg zu seinem zweiten Titel bei einer Weltmeisterschaft. Und wiederholte damit den Coup des vergangenen Winters an gleicher Stelle. 

Grotheer war als Dritter in die finalen Läufe gestartet, sein Rückstand betrug zur Halbzeit 0,06 Sekunden auf den Führenden Alexander Tretjakow aus Russland. Doch bereits im dritten Rennen drehte er den Spieß um, holte nicht nur den Rückstand auf, sondern erarbeitete sich zugleich einen Vorsprung von 0,21 Sekunden. Auf seiner Lieblingsbahn, auf der er auch den Rekord mit 55,86 Sekunden hält, brachte er den letzten Lauf sicher ins Ziel, setzte sich letztlich mit einer Gesamtzeit von 3:46,31 Minuten durch und verwies Trejakow mit 0,28 und Teamgefährte Alexander Gassner mit 1,20 Sekunden Rückstand auf die weiteren Plätze.