Fußball Echo zur Pokalauslosung / Nächster Lok-Test bei RB Leipzig

Sven Körner: "Der HFC ist der entschieden attraktivere Gegner"

10.02.2012, 04:22

Stendal (wse) l Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal rüstet für sein nächstes Vorbereitungsspiel mit Blick auf die Rückrunde. Nachdem der geplante Test gegen Landesklassenvertreter Kali Wolmirstedt wegen der Witterungsunbilden ausfiel, sind die Altmärker sehr optimistisch, dass die nächste Partie über die Bühne geht.

Die findet nämlich in Leipzig auf dem Gelände des aufstrebenden RB statt. Testspielpartner ist die U 23-Mannschaft des Gastgebers. Die belegt mit 17 Punkten, also genau so vielen wie der 1. FC Lok, derzeit den zwölften Platz in der höchsten Fußball-Spielklasse von Sachsen, der sogenannten Wernesgrüner Landesliga. Es ist eine junge, talentierte Mannschaft, auf die die Altmärker am Sonnabend ab 13 Uhr in der Messestadt treffen werden. "In der Testspiel-Absprache haben wir vereinbart, dass auch ein, zwei Spieler vom Regionalliga-Spitzenteam in der jungen Mannschaft mitspielen dürfen. Ich gehe davon aus, dass wir eine sehr anspruchsvolle Aufgabe vor uns haben", so Stendals Trainer Volcan Uluc.

"Ich bin gespannt auf das Umfeld, das sich RB in Leipzig geschaffen hat und freue mich auf diesen Test bei hoffentlich guten äußeren Bedingungen", meint Lok-Routinier Sven Körner.

Er hat, wie alle anderen Lok-Aktiven, natürlich genau die Auslosung der Halbfinale des Landespokalwettbewerbs verfolgt. Stendal trifft im Halbfinale am Ostermontag (9. April) auf den Sieger aus der noch ausstehenden Viertelfinalpartie Preussen Magdeburg gegen den Halleschen FC. "Natürlich ist Regionalligist HFC der entschieden attraktivere Kontrahent", so Körner. Genau diese Konstellation gab es 2010 schon einmal. Damals siegten die Hallenser am Hölzchen mit 3:0 Toren.

Was macht eigentlich Cabrel Wanda? Der Franzose ist immer noch nicht am Stendaler Hölzchen eingetroffen, macht demnach mit Sicherheit das Gros der Vorbereitung auf die Rückrunde nicht mit.

Es ist also davon auszugehen, dass Lok ab dem Punktspielstart am 25. Februar in Sangerhausen praktisch mit der Elf antreten wird, die in der ersten Halbserie aufgelaufen war.