Magdeburg l Im Minutentakt hellte sich das Gesicht von Cheforganisator Jörg Bremer, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Magdeburg (SSBMD) und somit „Gastgeber“ für die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), auf, strömten doch die Teilnehmer nach und nach Richtung Leichtathletik-Stadion. Am Ende des ereignisreichen Tages freuten sich die Organisatoren über 2700 kleine und große, junge und alte Magdeburger, die das Sportabzeichen ablegen, sich sportlich betätigen oder einfach nur Spaß haben wollten.

Hoch her ging es bei der „Löwenstarken Kinderolympiade“, an der allein 250 Kinder aus 17 Kindertagesstätten teilnahmen. Dabei konnten die Knirpse ihre Kräfte messen und Geschick demons-trieren. Nach dem erfolgreichen Absolvieren der acht Stationen (Balancierstrecke, Zielhüpfen, Sprungstation, Medizinballstoßen, Sprint, Hindernisstaffel, Tauziehen und Kleinsportgarten) gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde, eine Medaille und einen Plüschlöwen.

Zudem erhielten alle Starter ein T-Shirt. Derweil hatten einige Kita-Kinder und ihre Betreuerinnen noch Zeit, Selfies mit dem zum Training eilenden FCM-Kickern zu machen.

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„Vorsorglich hatten wir 200 Regencapes eingepackt“, verriet „Oberlöwe“ Dania Schuster vom Stadtsportbund. Angesichts des strahlenden Sonnenscheins konnte sie die Plastikregenmäntel unberührt lassen. Gerührt waren dagegen die Preisträger des Wettbewerbs „Bewegungsfördernde Kindereinrichtung“, die für ihre sportlichen Aktivitäten in den zurückliegenden Monaten geehrt wurden. Urkunden des SSBMD und der Sportjugend gingen an die Kitas „Abenteuerland“, „Nordwest“, „Bertis Biberburg“, „Bummi“, „Salbker „See“, „Kasten“ sowie die Integrative Kita „Lennestraße“, dazu an den Hort der Evangelischen Grundschule sowie den Hort der Grundschule Nordwest.

Spaß hatte auch Stunt- und Actionmodel Miriam Höller, obwohl ihre beiden Beine eingegipst waren. „Bei Stuntaufnahmen mit High Heels habe ich sie mir gebrochen. Zehn Versuche gingen gut, der elfte schief“, so die Blondine.

Cheforganisator Bremer war indes am Ende froh, nicht zuletzt dank der Helfer von Sportgymnasium, Sportsekundarsschule, BbS Otto Schlein, Bundeswehr und HSV Medizin alles gut über die Runden gebracht zu haben.