Tokio (dpa) - Judoka Fares Badawi ist bei den Weltmeisterschaften in Tokio in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 23-Jährige war für das Flüchtlingsteam des Judo-Weltverbandes IJF angetreten.

Der Braunschweiger unterlag in seinem ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm dem Österreicher Lukas Reiter. Bei der WM sind für das IJF-Team insgesamt neun Athleten am Start.

Die Titelkämpfe im Mutterland des Judos gelten knapp ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio als eine Art Generalprobe. Die Athleten können dabei reichlich Punkte für die Olympia-Qualifikation sammeln. Auch Badawi hofft auf eine Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenen Jahr. Alle vier deutschen Starter verpassten am dritten Wettkampftag am Dienstag ebenfalls die WM-Finalkämpfe.

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