Auckland/Neuseeland (dpa) – Ein Corona-Ausbruch in Auckland hat das Herausforderer-Finale des Segelklassikers America's Cup vorerst gestoppt.

Nachdem Italiens Cup-Jäger auch die Rennen drei und vier im Finale der Herausforderer-Runde gegen Großbritannien gewonnen hatten, musste der nächste Renntag am 17. Februar verschoben werden, gaben die Organisatoren bekannt. Zuvor hatte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern einen vorläufigen Level-3-Lockdown für die Stadt und einen Level-2-Lockdown für den Rest des Landes angeordnet.

In einem südlichen Vorort in Auckland waren drei Fälle aufgetreten. Daraufhin wurden Schulen, öffentliche Einrichtungen und auch das America's Cup-Dorf von den Behörden zumindest für 72 Stunden abgeriegelt.

Neuseeland war der Pandemie bislang erfolgreich mit harten Lockdowns begegnet. Einreisende - und damit auch die Mitglieder der America's-Cup-Teams - hatten sich strikten Zwei-Wochen-Quarantänen zu unterziehen. Die Pandemie schien im Inselstaat bis zu diesem Neuausbruch kontrolliert zu sein, weshalb zehntausende Fans im neuseeländischen Sommer zusammenkamen.

Das Prada-Cup-Finale wurde nun beim Stand von 4:0 für Patrizio Bertrellis Luna Rossa Prada Pirelli Team gegen das britische Ineos Team UK um Segel-Star Sir Ben Ainslies unterbrochen. Die Mannschaft, die zuerst sieben Siege verbucht, darf Neuseeland im America's Cup herausfordern. Dieser wird am 6. März gestartet. In der 170-jährigen Geschichte des America's Cups ist das Herausforderer-Finale erstmals eine rein europäische Angelegenheit.

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Prada Cup, Herausfordererrunde zum 36. America's Cup, Ergebnisse

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