Düsseldorf (dpa) - Die deutschen Hockey-Teams sind mit einem glatten Sieg und einer klaren Niederlage gegen Belgien aus der Corona-Pause gekommen.

Nach gut siebenmonatiger Länderspielabstinenz folgte in der FIH-Pro-League auf den hochverdienten 2:0 (0:0)-Erfolg der DHB-Damen ein jedoch etwas zu hoch ausgefallener 1:6 (0:1)-Rückschlag der Herren gegen den abgebrühten Welt- und Europameister aus dem Nachbarland. Am Mittwoch (15.30/18.00 Uhr) treten beide DHB-Teams in dem hochkarätigen Wettbewerb in Düsseldorf erneut gegen Belgien an.

"Über Monate haben wir nicht geglaubt, dass es noch in diesem Jahr wieder losgehen würde. Deshalb ist es wie eine Befreiung, die wir genießen sollten", sagte Herren-Coach Kais al Saadi vor dem Match. Das Ergebnis sei für ihn zum derzeitigen Zeitpunkt noch zweitrangig. Genießen konnte der Coach nur bis Mitte des dritten Viertels, als die Belgier mit einem Dreierschlag gegen die bis dahin gleichwertigen Deutschen alles klar machten. Lukas Windfeder verkürzte per Strafecke und traf mit einer weiteren den Pfosten, aber nach Abwehrschwächen wurde die Niederlage dann doch noch deutlich.

Am Nachmittag waren die deutschen Damen mit einem Sieg in die Pro-League-Saison gestartet. Die Auswahl von Bundestrainer Xavier Reckinger gewann ihr Auftaktmatch in diesem hochkarätigen Wettbewerb ebenfalls in Düsseldorf gegen Belgien hochverdient und viel zu knapp.

Die Mannheimerin Naomi Heyn (36.) und Lena Micheel (47.) aus Hamburg trafen für die deutsche Mannschaft, die das Spiel total dominierte, aber zu viele Chancen ausließ. So konnten die Deutschen unter anderem aus 13 Strafecken nur eine im Nachsetzen in einen Treffer ummünzen. Für die Belgierinnen war er die zweite Pleite im schon fünften Spiel.

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