Palermo (dpa) - Deutschlands Wasserballer haben die Endrunde des erstmals ausgetragenen Europa Cups für Nationalmannschaften klar verpasst.

Beim stark besetzten Vorrundenturnier der Gruppe C in Palermo stand für die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zwei hohen Niederlagen gegen den Olympiadritten Italien (4:16) und Vize-Europameister Montenegro (4:14) lediglich im zweiten der drei Auftritte das als Achtungserfolg gewertete 11:11-Unentschieden gegen den WM-Achten Russland gegenüber.

Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) musste dabei auf die Stammkräfte Center Mateo Cuk (Schulter-OP) und Spielführer Julian Real (private Gründe) verzichten. Stamm hatte das Turnier bereits im Vorfeld als "Lernen auf Weltklasseniveau" beschrieben.

Erfolgreichster Werfer war mit vier Toren in drei Spielen mit Ben Reibel eines der Nachwuchstalente im 14-köpfigen DSV-Aufgebot. Nächste Aufgabe ist die entscheidende dritte Runde der EM-Qualifikation, in der es für die DSV-Auswahl am 24. Februar in Posen und am 3. März in Düsseldorf jeweils gegen Polen geht.

Den ersten Schritt in Richtung Europameisterschaft haben dagegen bereits Deutschlands Frauen getan, die in Hamburg das erste von zwei Qualifikationsspielen gegen Rumänien mit 22:14 gewinnen konnten. Der Rückkampf steigt am 3. März unweit von Bukarest in Izvorani.

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