Hamburg (dpa) – Der Deutsche Volleyball-Verband will wieder internationale Meisterschaften und Top-Turniere im eigenen Land veranstalten und damit Geld verdienen.

"Wir haben großes Interesse, dass wir solche Veranstaltungen selbst durchführen", sagte DVV-Präsident René Hecht der Deutschen Presse-Agentur bei der Beach-WM. "Ich habe das in Berlin über 13 Jahre gemacht, Grand Slams, Beach-EM, Hallen-EM, große Turniere. Ich sehe da keine Probleme. Ich bin sehr vertraut mit der Durchführung solcher Projekte", erklärte Hecht.

Natürlich wolle der DVV mit einem Highlight wie einer Heim-WM Geld verdienen, vor allem, um die Basis zu stärken. "Die Handballer haben es vorgemacht. Sie haben vier Millionen Euro Plus gemacht aus der WM in diesem Jahr und davon sofort eine Million nach unten reinvestiert", erklärte Hecht.

Der DVV sei seit einem Jahr mit dem europäischen und dem Weltverband in Gesprächen, um einen Veranstaltungskalender über zehn bis 15 Jahre zu entwickeln. "Wir wollen solche Events langfristig planen", sagte Hecht, der auch auf die Verdienste der Major-Serie in Deutschland verwies.

Hannes Jagerhofer, Chef der Beach Majors GmbH, die im Beachvolleyball die größten Welttour-Turniere und auch die WM veranstaltet, verwies auf die großen Vorleistungen in den vergangenen Jahren. Man habe für die Turniere in Hamburg seit 2016 "sehr viel Geld investiert, vier, fünf Millionen Euro", sagte der Österreicher dem Sportbuzzer. "In den vergangenen Jahren haben wir dabei Verluste gemacht, klar, jetzt sieht es so aus, also ob es ich zu drehen beginnt. Und in dieser Situation gibt es natürlich einige, die kreative Ideen haben."

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