Budapest (dpa) - Der Gewichtheber-Weltverband IWF hat drei weitere Doping-Fälle bei der WM in Houston vor drei Wochen bekanntgeben.

Prominentester Sünder ist der nordkoreanische Olympiasieger Kim Un Guk. Der Weltmeister von 2014 wurde der Einnahme der verbotenen Substanz Letrozol überführt und vorläufig suspendiert.

Kim darf die Öffnung der B-Probe verlangen. Bei gleichem Ergebnis wird ihm die gewonnene Silbermedaille im 62-Kilo-Limit ebenso aberkannt wie auch dem Aserbaidschaner Valentin Hristov die Bronzemedaille. Hristovs Dopingprobe soll Spuren des anabolen Steroids Nandrolon aufgewiesen haben.

Für den dritten positiven Fall hat Hristovs Landsmann Elkhan Aligulizada gesorgt. Der Junioren-Europameister von 2013 war bei der WM Sechster in der 69-Kilo-Klasse geworden. Bei Annullierung des Ergebnisses würde der Chemnitzer Max Lang um einen Rang auf Platz 13 vorrücken.

In der Vorwoche waren bereits vier positive Dopingproben veröffentlicht worden. Ghenadie Dudoglo aus Moldau, der Turkmene Umurbek Basarbajew, Mansour Abdulrahim Al Saleem aus Saudi-Arabien und die Aserbaidschanerin Silviya Angelova, die keine Medaillen gewannen, wurden ebenfalls suspendiert .

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