Düsseldorf (dpa) - Trotz einiger prominenter Ausfälle gehen die deutschen Judokas optimistisch in ihren ersten Heim-Grand-Slam in Düsseldorf am Wochenende.

"Wir haben eine ganz gute Mannschaft zusammen, zwei bis drei Medaillen sind realistisch", sagte der Präsident des Deutschen Judo-Bundes, Peter Frese, der Deutschen Presse-Agentur. "Das wäre ein Wunschtraum, so etwas tut ja immer wieder gut, dass unsere Athleten Selbstvertrauen tanken."

Zwar fehlen in Weltmeister Alexander Wieczerzak und Vorjahressiegerin Theresa Stoll zwei der deutschen Favoriten, Frese ist dennoch zufrieden mit dem deutschen Aufgebot. Die frühere Europameisterin Martyna Trajdos, die Olympia-Fünften Karl-Richard Frey und Luise Malzahn sowie die Vize-Europameister Giovanna Scoccimarro und Dominic Ressel zählen zu den Mitfavoriten. "Da kann schon einiges passieren, wenn sie sich gut reinkämpfen", urteilte Frese. Rund 500 Athleten aus 71 Nationen starten beim ersten Grand Slam in Deutschland.

Auch der französische Superstar und zweimalige Olympiasieger Teddy Riner hat sein Kommen angekündigt. Die Veranstaltung in Düsseldorf wurde in diesem Jahr zum Grand Slam aufgewertet und zählt damit erstmals zu den sechs hochkarätigsten Judo-Events des Jahres neben EM und WM. "Wir freuen uns sehr, das macht uns stolz", sagte Frese.

Zeitplan Grand Slam

Deutsches Aufgebot

Übersicht IJF World Series

Deutscher Judo-Bund auf Twitter

Ausschreibung zum Grand Slam