Heidelberg (dpa) - Für Lagenschwimmer Philip Heintz hat die coronabedingte Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 auch etwas Positives.

"Wir haben uns im Sommer im Training sehr auf Technik fokussiert und spezielle Inhalte gemacht", sagte der 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Dass die Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben wurden, haben wir quasi als Geschenk betrachtet und gesagt: Hey, jetzt haben wir die Zeit, mal ein paar Sachen aufzuarbeiten, die schon länger fällig waren." Heintz will in Tokio im kommenden Juli zum dritten Mal in seiner Karriere an Olympischen Spielen teilnehmen.

Der Heidelberger war zuletzt bei der International Swimming League (ISL) in Ungarn gestartet. In Budapest hatten sich Top-Schwimmer aus aller Welt über mehrere Wochen zurückgezogen und hoch dotierte Rennen bestritten. "Ich würde es jederzeit wieder machen", sagte Heintz, der sowohl die Wettkämpfe als auch das Hygienekonzept lobte. Heintz sagte zudem mit Blick auf Olympia: "Ich habe jetzt schon Erfahrungen in dieser Bubble gesammelt. Ich weiß, wie hart das hinten raus sein kann, wenn du eigentlich nur im Hotel sitzen darfst. Ich kann mich also schon mal auf die Spiele einstellen, wenn sie so stattfinden, und habe, glaube ich, schon einen Vorteil gegenüber Athleten, die das nicht mitgemacht haben."

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