Antwerpen (dpa) - Hannah Gablac hat den deutschen Hockey-Damen bei der Europameisterschaft in Belgien einen wertvollen Punkt gerettet. Mit ihrem Treffer in der 45. Minute sorgte die Hamburgerin in Antwerpen für das hochverdiente 1:1 (0:1) gegen den vermutlich stärksten Gruppengegner aus England.

Die Britinnen waren durch Lily Owsley (24.) in Führung gegangen, hatten aber Glück, dass die Auswahl von Bundestrainer Xavier Reckinger am Ende nicht noch gewann.

Beide Teams haben nun gute Halbfinalchancen. "Wir wollen gegen Irland gewinnen und Gruppenerster werden", sagte Kira Horn. Die Hamburgerin war froh, dass sich ihr Team nach dem 0:1 "zusammengerissen hat. Wäre das Spiel noch länger gewesen, hätten wir auch noch gewonnen."

Dank seines vorherigen 13:0-Kantersiegs über Weißrussland führt das DHB-Team die Tabelle vor England (je 4 Punkte) an. Im Gruppenfinale gegen Irland (3), das am Montag seine Stärke gegen Weißrussland (11:0) andeutete, reicht am Mittwoch ein Punkt zum Weiterkommen. Nur die EM-Champions qualifizieren sich direkt für Olympia 2020 in Tokio.

In der ersten Halbzeit hatten die DHB-Damen große Probleme mit dem Pressing der Britinnen, die in dieser Phase deutlich bessere Aktionen in der Offensive hatte. Nach dem Rückstand drehten die Deutschen aber gewaltig auf und hätten schon vor dem 1:1 treffen können durch Cecile Pieper (40./Pfosten) und Rebecca Grote (45./auf der Linie geklärt). Dann aber staubte Hannah Gablac zum eminent wichtigen Ausgleich ab.

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