Duisburg (dpa) - Die Kanu-Regatta vom 21. bis 24. Mai in Duisburg mit Rennen um die letzten Olympia-Quotenplätze findet im Zuge der Coronavirus-Krise nicht statt.

Der Internationale Kanu-Verband ICF habe beschlossen, alle in der kommenden Zeit terminierten Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben, teilte der Deutsche Kanu-Verband mit. Bei der nun abgesagten Regatta auf der Wedau-Bahn waren Rennen für die Olympia-Qualifikation, der der Kanu-Weltcup und die Para-Kanu-Weltmeisterschaften geplant.

"Wir bedauern, dass wir die Regatten, auf die wir uns so gefreut haben, nicht durchführen können", sagte Jürgen Joachim, Präsident des ausrichtenden Kanu-Regatta-Vereins Duisburg. "Keine Frage aber, angesichts der Entwicklungen in den vergangenen Tagen und Wochen stehen wir voll hinter der Entscheidung. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben." Es werde erwogen, ob es die Chance für einen späteren Ersatztermin gebe.

Die Olympischen Spiele sind vom 24. Juli bis 9. August in Tokio geplant.

DKV-Mitteilung