Magdeburg (dpa) - Sarah Köhler, Florian Wellbrock und Laura Riedemann haben zum Abschluss der Heim-Schwimmwettkämpfe in Magdeburg über weitere Strecken die Olympia-Qualifikationszeiten geschafft.

Köhler blieb über 1500 Meter in 16:03,76 Minuten fast eine halbe Minute unter der Normzeit des Internationalen Olympischen Komitees. Weil sie bei der WM im vergangenen Sommer im südkoreanischen Gwangju als Silbergewinnerin unter die besten vier gekommen war, reichte Köhler diese Zeit, um sich für Tokio zu qualifizieren. Die 25-Jährige hatte sich am Freitag bereits über 800 Meter qualifiziert.

Wellbrock gelang über 800 Meter eine Punktlandung. Der 22 Jahre alte Weltmeister über 1500 Meter und über 10 Kilometer im Freiwasser schlug am Sonntag bei seinem Sieg im 800-Meter-Rennen nach 7:49,44 Minuten an und war damit weniger als eine Sekunde schneller als die DSV-Norm (7:50,30). Wellbrock, der bereits am Freitag sein Olympia-Ticket über 1500 Meter gelöst hatte, hat den Startplatz über die kürzere Distanz noch nicht ganz sicher: Sollten zwei deutsche Sportler schneller sein als er, würden diese in Japan starten dürfen. Dasselbe gilt auch für Rückenschwimmerin Riedemann, die über 100 Meter in 59,89 Sekunden die DSV-Norm unterbot.

Schmetterling-Schwimmerin Franziska Hentke schaffte die anvisierte Norm über 200 Meter dagegen noch nicht. Der 30-Jährigen fehlten 31 Hundertstelsekunden zur verlangten Zeit.

Seit Jahresanfang läuft der Qualifikationszeitraum für die deutschen Schwimmer, die langjährigen Leistungsträger Marco Koch und Philip Heintz haben schon die Normen unterboten. Bis einschließlich der deutschen Meisterschaften vom 30. April bis 3. Mai in Berlin haben die Sportler Zeit, die Marken für die Sommerspiele zu erreichen.

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