Budapest (dpa) - Eduard Popp hat bei den Ringer-Weltmeisterschaften die Bronzemedaille im Schwergewicht verpasst und dem deutschen Team kein zweites Edelmetall bescheren können.

Der 27-Jährige verlor am Sonntag den Kampf um Platz drei gegen Minseok Kim aus Südkorea mit 1:2. Dem Sportler vom VfL Neckargartach aus Heilbronn blieb der größten Erfolg seiner Karriere verwehrt. Der Deutsche Ringer-Bund beendete die WM mit nur einer Medaille, dem Gold durch Frank Stäbler.

Popp hatte im griechisch-römischen Stil zwar sein Viertelfinale am Samstag verloren, durfte in der Hoffnungsrunde aber nochmal kämpfen. Zunächst bezwang er Lingzhe Meng aus China mit 9:0 durch technische Überlegenheit. Gegen Kim fand er dann aber kein Mittel zum Sieg.

Abgesehen von Stäblers historischem Triumph und drittem WM-Gold in Serie zog Bundestrainer Michael Carl ein durchwachsenes Fazit seiner Griechisch-Römisch-Auswahl. "Wir müssen uns verbessern, sonst wird es bei der nächsten WM mit der Olympia-Qualifikation eng", warnte er. Von 2019 an werden die Startplätze für die Sommerspiele vergeben.

Bei der WM 2017 in Paris hatte Deutschland drei Greco-Medaillen und eine vierte Plakette durch Aline Focken gewonnen. Die Frauen gingen dieses Mal ebenso wie die deutschen Freistil-Ringer leer aus.

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