Bad Ragaz (dpa) - Die lange Wettkampfpause der Ruderer hat bald ein Ende. Wie der Weltverband FISA bestätigte, soll die Europameisterschaft in Posen vom 9. bis 11. Oktober trotz der anhaltenden Corona-Pandemie stattfinden. Die Regatta auf dem Maltasee war ursprünglich für Juni geplant.

"Nach Wochen und Monaten, in denen wir ins Blaue trainiert haben, sind die Erleichterung und Vorfreude riesig. Jetzt gibt das Training wieder einen richtigen Sinn. Man hat innerhalb der Trainingsgruppe sofort einen gewissen Motivationsschub gespürt", sagte Hannes Ocik, Schlagmann des Deutschland-Achters.

Für das Team des Deutschen Ruderverbandes (DRV) wäre es der erste internationale Wettkampf des Jahres. Alle Regatten waren aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben worden.

Dass zur Veranstaltung zum jetzigen Zeitpunkt keine Zuschauer zugelassen werden, könnte Ocik verschmerzen. "Die Gesundheit geht vor. Wir können froh sein, dass wir überhaupt eine Regatta fahren können. Wir hoffen, dass die Rennen übertragen werden und die Fans dann wenigstens am Laptop oder vor dem TV mitfiebern können."

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