Magdeburg (dpa) - Deutschlands Top-Schwimmer Florian Wellbrock hat Verständnis dafür, dass in seiner Sportart in der Corona-Krise fast keine Wettkämpfe stattfinden.

"Ich kann nachvollziehen, dass im Schwimmsport viel abgesagt wird", sagte der 23 Jahre alte gebürtige Bremer dem "Weser-Kurier". "Wenn ich sehe, dass sich beispielsweise beim Fußball doch viele Sportler mit Corona anstecken, bin ich tatsächlich froh, dass ich keine Wettkämpfe mache und mich eben nicht anstecken kann."

Statt sich mit internationalen Konkurrenten zu messen oder ins Höhentrainingslager nach Spanien zu reisen, bleibt dem Langstreckenspezialisten derzeit nur das Training in seiner Wahlheimat Magdeburg. "Ich freue mich, wenn ich mich mal wieder international messen kann - aber man muss immer das Risiko abwägen", sagte Wellbrock. "Und momentan ist es aufgrund der Infektionszahlen eher nicht möglich, ins Ausland zu reisen."

Als Weltmeister über 1500 Meter Freistil im Becken und 10 Kilometer im Freiwasser zählt Wellbrock zu den großen Medaillenhoffnungen der deutschen Schwimmer bei den im Sommer geplanten Olympischen Spielen in Tokio.

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