Zürich (dpa) - Der Weltverband FIFA hat aufgrund der Corona-Pandemie die für das kommende Länderspielfenster vom 31. August bis 8. September geplanten Spiele außerhalb Europas verschoben.

Wie die FIFA mitteilte, sollen die Partien im Zeitraum vom 24. Januar bis 1. Februar 2022 nachgeholt werden. Die Länderspiele im Verantwortungsbereich der Europäischen Fußball-Union UEFA sind nicht betroffen, darunter der Auftakt der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League am 3. September in Stuttgart gegen Spanien und drei Tage später in Basel gegen die Schweiz.

Für die Bundesligisten bedeutet die Entscheidung des FIFA-Ratsauschusses auch, dass sie ihre nicht-europäischen Spieler in der direkten Vorbereitung auf die erste DFB-Pokalrunde (11. bis 14. September) nicht mehr abstellen müssen.

"Diese Änderungen gehen auf eingehende Konsultationen mit den Konföderationen und Interessengruppen des Fußballs sowie entsprechende Vorschläge der Covid-19-Arbeitsgruppe der FIFA und der Konföderationen zurück, wobei dem zuvor vereinbarten Grundsatz eines auf jede Konföderation zugeschnittenen, flexiblen Ansatzes und damit der unterschiedlichen pandemischen Lage in jedem Land Rechnung getragen wurden", schrieb die FIFA. Die Arbeitsgruppe werde die Lage weiterhin verfolgen "und dem FIFA-Rat gegebenenfalls weitere Anträge unterbreiten".

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