Schwerin (dpa) - Im Kampf um einen Start von Paralympics-Sieger Markus Rehm bei den Olympischen Spielen 2016 hat sich der Deutsche Behindertensportverband (DBS) an Leichtathletik-Weltverbandspräsident Sebastian Coe gewandt.

Der Verband reagiert mit dem Brief auf die Regelung, nach der Leichtathleten mit Prothesen nachweisen müssen, dass ihnen die mechanische Hilfe keinen Vorteil verschafft. Sonst dürfen sie nicht an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilnehmen.

Dass die Athleten nun selbst den Beweis antreten müssen und nicht der internationale Sportverband, ist für uns schwer hinnehmbar und hat einen diskriminierenden Charakter heißt es in dem Schreiben.

Der DBS und der Weitsprung-Weltrekordler erwarten nun genaue Informationen zur Regeländerung. Wir wollen vermeiden, dass wir ein Gutachten in Auftrag geben, welches dann eventuell nicht vom IAAF anerkannt wird. Schließlich ist die Erstellung eines solchen Gutachtens mit hohen Kosten verbunden, sagte Rehm.

Mitteilung Behindertensportverband