Berlin/Chemnitz (dpa) – Fußball-Regionalligist Berliner AK will trotz seiner Bedenken nach den rechtsextremen Ausschreitungen vor knapp drei Wochen zum Ligaspiel beim Chemnitzer FC am Samstag antreten.

"Wir fahren hin", sagte Club-Präsident Mehmet Ali Han der Deutschen Presse-Agentur. "Wir wollen hinfahren, wir werden die Lage in Chemnitz beobachten. Wir gehen davon aus, dass wir spielen werden." Die Polizei und der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hätten dem Club Sicherheit versprochen, begründete Han die Entscheidung.

Zuvor fand eine Sicherheitsberatung der Clubs unter Beteiligung des NOFV statt. Der BAK hatte zuletzt Bedenken wegen der rechtsextremen Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz geäußert und sich "alarmiert und in größter Sorge" gezeigt. Auch Fangruppierungen des Chemnitzer FC sollen zu den Aktionen Ende August aufgerufen haben.

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