Zürich (dpa) - FIFA-Chefaufseher Domenico Scala hat das vom Exekutivkomitee bewilligte Reformpaket hinsichtlich einer Umstrukturierung des Fußball-Weltverbandes gelobt.

Es seien positive Signale und ein erster Schritt gewesen. Die FIFA habe demonstriert, dass sie den Wandel in der Führung wolle, betonte der Vorsitzende der FIFA-Compliancekommission, der im Hintergrund das Demokratisierungsprogramm mit vorangetrieben hatte.

Die Krise muss tief sein, um einen Wandel herbeizuführen. Diese Krise ist tief und es wird einen Wandel geben, ergänzte Scala. Es stehe aber noch eine lange Reise bevor. Es müsse auch einen Kulturwandel bei den Verantwortlichen geben.

Scala hob dabei den Beschluss einer Amtszeitbegrenzung von zwölf Jahren hervor, den das Exko am Donnerstag bewilligt hatte. Außerdem war zuvor beschlossen worden, dass die Vergütung der Top-Funktionäre jährlich öffentlich gemacht werden soll. Das Council mit dann 36 Mitgliedern soll an die Stelle des Exekutivkomitees treten und eine Art Aufsichtsrat bilden. Die letzte Entscheidung über die Reform hat der FIFA-Kongress am 26. Februar.