Panama-Stadt (dpa) - Der ehemalige Chef von Panamas Fußballverband hat die von den USA erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit der Schmiergeldaffäre beim Weltverband FIFA zurückgewiesen.

Ich habe die Anschuldigungen gelesen. Abgesehen von einigen Ungenauigkeiten bei Daten und Zahlen, existiert ein konzeptioneller Fehler: Es gab keine Korruption, keinen Betrug und keine Geldwäsche, hieß es in einer veröffentlichten Mitteilung von Ariel Alvarado. Er habe bereits Kontakt zu den US-Behörden aufgenommen und wolle bei den Ermittlungen kooperieren.

Das US-Justizministerium hatte Alvarado und 15 weitere Funktionäre am Donnerstag wegen mutmaßlicher Korruption bei der Vermarktung internationaler Fußballturniere angeklagt. Alvarado soll Schmiergelder in Höhe von 230 000 US-Dollar für die Rechte an den Weltmeisterschaften in Südafrika und Brasilien sowie der nord- und mittelamerikanischen Meisterschaft Gold Cup eingestrichen haben.