Zürich (dpa) - FIFA-Vizepräsident David Chung aus Papua-Neuguinea ist überraschend von seinem Amt zurückgetreten. Der 55-Jährige ziehe sich aus "persönlichen Gründen" auch vom Posten des Chefs bei der Ozeanischen Fußball-Konföderation (OFC) zurück, teilte der Weltverband in Zürich mit.

Die OFC-Mitglieder müssen nun einen Ersatz für Chungs verbliebene Amtszeit im FIFA-Rat bestimmen. Als dienstältester der acht Vizepräsidenten des Weltverbands war Chung erster Vertreter von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Diese Rolle fällt nun Asiens Fußballchef Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa aus Bahrain zu, der seit 2013 im FIFA-Rat sitzt.

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