Berlin (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach hat sich nach den Skandalen unter anderem bei der FIFA und dem DFB sowie in der Leichtathletik gegen einen Generalverdacht im Sport zur Wehr gesetzt.

Es gibt nicht DEN Sport, so wie es auch nicht DIE Politik oder DIE Medien gibt, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees in einem Interview der Bild am Sonntag.

Es gebe sicherlich eine Vertrauenskrise bei einigen Verbänden, räumte Bach ein. Aber es darf nicht gleich auf alle losgegangen werden. Nach den Korruptionsskandalen um WM-Vergaben im Fußball schloss Bach, der an diesem Dienstag seinen 62. Geburtstag feiert, dies für Olympische Spiele aus.

Er habe ebenfalls keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass bei seiner Wahl zum IOC-Präsidenten im September 2013 alles sauber war. Er höre diese Frage auch zum ersten Mal, meinte Bach. Nicht einmal meine fünf unterlegenen Gegenkandidaten haben sie gestellt.

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