Peking (dpa) - Die Olympia-Organisatoren in Peking gehen davon aus, dass die Verschiebung der Sommerspiele in Tokio auf 2021 keinen größeren Einfluss auf den Termin der Winterspiele im Jahr 2022 haben wird.

Man werde aber eine "detaillierte Bewertung" der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees vornehmen, hieß es in einer Erklärung der Peking-Organisatoren, die die Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichte.

Das IOC und die Tokioter Organisatoren hatten wegen der verheerenden Folgen der Coronavirus-Pandemie vereinbart, die Sommerspiele um ein Jahr zu verschieben. Als neuer Termin wurde inzwischen der 23. Juli bis 8. August 2021 festgelegt. Da die Eröffnung der Winterspiele in Peking am 4. Februar 2022 vorgesehen ist, liegen erstmals nur rund sechs Monate zwischen Sommerspiele und Winterspielen. Es gebe aber keinerlei Pläne, nun auch die Winterspiele zu verschieben, bestätigten die Peking-Organisatoren.

"Wir denken, dass die Sommerspiele in Tokio und die Winterspiele in Peking beide ein Erfolg werden", hieß es in der Erklärung. Peking hatte sich bei der Abstimmung 2015 und gegen das kasachische Almaty, durchgesetzt. Damit ist Peking die erste Stadt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele ausrichten darf. Die Sommerspiele in Peking hatten 2008 stattgefunden.

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