München (dpa) - Im Prozess gegen den früheren Sportvorstand des FC Bayern, Matthias Sammer, wegen arglistiger Täuschung im Zusammenhang mit der Vermittlung eines Fußballers sollen nun Zeugen gehört werden.

Wie eine Sprecherin des Landgerichts München I auf Anfrage mitteilte, ist unter anderen der Profi Felix Uduokhai vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg geladen.

In dem Fall geht es um einen Streitwert von 64.750 Euro. Der Kläger Alderim Ramaj hatte im November 2015 gemeinsam mit Sammers Sohn Marvin eine GmbH gegründet, über die beide Spieler vermitteln wollten. Viel Erfolg hatten sie nach Einschätzung des Richters damit aber nicht. Ramaj verkaufte später seinen Anteil an der Firma an Matthias Sammer. Nur kurz nach der Abwicklung wurde aber der Transfer von Uduokhai von 1860 München zum VfL Wolfsburg bekannt.

Im Sommer 2017 schloss sich der Verteidiger für kolportierte eine Million Euro Ablöse den Niedersachsen an. Dies sei ihm verschwiegen worden, um die Provision alleine zu bekommen, behauptete Ramaj, der gegen den Abtretungsvertrag vorgeht.

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