Düsseldorf (dpa) - Steffi Graf macht sich keine Sorgen um die Zukunft des deutschen Damen-Tennis.

"Ich habe viel Vertrauen in die deutsche Nachwuchsarbeit", sagte die 50-Jährige der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Man sieht, dass für den Damennachwuchs viel getan wird, und ich bin mir sicher, dass sich hieraus einige Talente entwickeln werden."

Damen-Chefin Barbara Rittner hatte zuletzt immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Lücke im deutschen Damen-Tennis entstehen könnte, wenn die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber (32 Jahre) und die frühere Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges (31) zurücktreten. "Die Entwicklungen sind ja in keiner Sportart konstant", sagte die deutsche Tennis-Ikone Graf.

Jüngere Spielerinnen wie Anna-Lena Friedsam (26) und Antonia Lottner (23) werden derzeit nicht unter den besten 100 der Weltrangliste geführt. Bei den Australian Open hatte zuletzt Talent Alexandra Vecic positiv überrascht und bei den Juniorinnen das Halbfinale erreicht.

Deutsche Damen in der Tennis-Weltrangliste