Berlin (dpa/tmn) - Der zeitige Frühling sorgt bereits für Liebesgefühle bei Amseln, Meisen und Buchfinken. Mit kräftigem Gesang stecken sie ihre Reviere ab. Doch immer häufiger finden Brutvögel keine passende Bleibe.

Der Deutsche Jagdverband (DJV)schlägt deshalb Alarm. Es sei jetzt allerhöchste Zeit, Nistkästen aufzuhängen. Zum Anbringen der Vogelkästen eignen sich geschützte und halbschattige Standorte, die für Räuber wie Katze und Marder möglichst unzugänglich sind.

Dafür sollten Vogelfreunde die Kästen frei in zwei bis fünf Metern Höhe an einem einzelnen Ast oder am Stamm aufhängen. Um den Baum nicht zu schädigen, verwendet man am besten einen ummantelten Draht zur Befestigung. Das Einflugloch sollte zum Schutz vor Wind und Wetter in Richtung Südosten ausgerichtet sein.

Freistehende Baumstämme lassen sich mit einer Blechmanschette in etwa einem Meter Höhe katzen- und mardersicher machen. Eine Sitzstange vor dem Einflugloch benötigen Vögel übrigens nicht - vielmehr helfe das nur Fressfeinden, an Eier und Küken zu gelangen.

Bauanleitung für Nistkästen