München (dpa/tmn) - Mancher Hundehalter überlegt, sich zum ersten Hund noch einen zweiten anzuschaffen. Das hat Vorteile: Sind Herrchen oder Frauchen außer Haus, können sich die beiden miteinander beschäftigen.

Voraussetzung ist allerdings, dass der erste Hund schon immer gut mit anderen Hunden zurechtgekommen ist, heißt es in der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe 12/2018). Der Zweithund sollte erst ein, zwei Jahre nach dem ersten einziehen, der bereits seine Grunderziehung hinter sich hat.

Ideal ist außerdem, wenn die zwei Hunde sich schon von gemeinsamen Gassigängen oder einem Besuchstag kennen. Beim Einzug ins neue Zuhause sollten Hundehalter genau im Blick haben, wie der alte Hund auf den neuen reagiert. Sie sollten anfangs immer zum Ersthund halten, damit dieser sich nicht zurückgesetzt fühlt.

Mehrere unterschiedliche Schlafplätze ermöglichen es den beiden Tieren, sich entweder ihren eigenen Bereich zu suchen oder aneinandergekuschelt einzuschlafen.