Berlin (dpa/tmn) - Beamer müssen noch nicht zwingend UHD-Auflösung (3840 mal 2160 Pixel) liefern. Denn anders als bei Fernsehern sei UHD, das oft auch als 4K bezeichnet wird, bei Beamern noch eher die Ausnahme und dementsprechend teuer, berichtet das "Video"-Fachmagazin (Ausgabe 5/18).

Gegenüber einem Beamer mit Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) müssten Käufer gut und gerne die doppelte Summe anlegen. Im Zweifel sei ein Full-HD-Projektor mit gelungener Bewegungsdarstellung und hohem Kontrast sogar besser als ein UHD-Beamer, der in diesen beiden Punkten schlecht abschneidet.

Das beim Beamer gesparte Geld investieren Käufer besser in eine Leinwand, raten die Experten. Gegenüber Wänden oder gespannten Tüchern als Projektionsfläche verbesserten bereits Leinwand-Einsteigervarianten die Bildqualität deutlich. Besondere Flexibilität bieten schnell auf- und abbaubare Standleinwände.

Arbeitet er bei direkter Sonneneinstrahlung, sollte ein Beamer den Angaben nach mindestens 4000 Lumen Helligkeit liefern. Beim Indoor-Heimkino genügen 2000 bis 3000 Lumen. Wer mit einem lichtschwächeren Beamer trotzdem nach draußen muss, kann tricksen: einen schattigen Ort wählen und ein höchstens drei Meter breites Bild werfen - dann reicht die Helligkeit.