München (dpa) - In der Euroleague stehen die Basketballer des FC Bayern München mit einer Bilanz von 4:7-Siegen bereits nach knapp einem Drittel der Saison unter Druck, in der Bundesliga bleibt der amtierende deutsche Meister aber makellos.

Das 82:63 (45:35) gegen die in dieser Spielzeit überraschend starken Hakro Merlins aus Crailsheim war der zehnte Erfolg im zehnten Spiel. Bester Münchner war Ex-NBA-Spieler Greg Monroe mit 14 Zählern und drei Steals, bei den Gästen steuerte Quincy Ford 19 Punkte bei.

Zwei Tage nach der herben 75:104-Pleite in der Euroleague bei Anadolu Efes Istanbul startete die Mannschaft von Trainer Dejan Radonjic konzentriert in die Partie. Nach knapp sechs Minuten führten die Bayern bereits zweistellig (16:6). Vor allem die gegen Efes noch schwache Defensive zeigte sich gegen die mit im Schnitt 95 Punkten herausragende Merlins-Offensive deutlich formverbessert. Mit 45:35 ging es in die Halbzeit.

"Wir bewegen den Ball sehr gut, wir müssen an beiden Enden des Feldes so weitermachen", sagte Monroe zur Pause auf Magentasport. Doch die Münchner machten nicht so weiter, agierten offensiv weniger zielstrebig und ließen die Gäste im vierten Abschnitt auf einen Punkt herankommen (57:56). Nun wirkte der Favorit aber gereizt, antwortete mit einem 7:0-Lauf und holte sich dann den zehnten Saisonsieg. "Im vierten Viertel haben die Bayern einfach ihre Qualität gezeigt", sagte Crailsheims Kapitän Sebastian Herrera.

Ebenfalls stark in Form bleiben die MHP Riesen Ludwigsburg. Das Team von Coach John Patrick gewann zuhause gegen die Löwen Braunschweig mit 91:77 und holte sich den siebten Erfolg in Serie. Mit nur einer Saisonniederlage bleiben die Riesen erster Verfolger der Bayern.

Eine etwas überraschende Niederlage kassierte Rasta Vechta am Samstagabend beim 84:88 gegen die Syntainics MBC Weißenfels. Der MBC gab dadurch den letzten Tabellenplatz an die Hamburg Towers ab, die medi Bayreuth mit 81:95 deutlich unterlagen.

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