Frankfurt/Main (dpa) - Mit seinem Traumtor in Frankfurt hat Andrej Kramaric noch einmal allerbeste Werbung für sich gemacht. Unmittelbar vor Ende der Transferperiode staunt die TSG 1899 Hoffenheim wöchentlich mehr über ihren ständig knipsenden "Unterschiedsspieler" (Alexander Rosen).

Doch der beeindruckende Lauf mit sechs Toren in gerade einmal drei Bundesliga-Spielen weckt auch Begehrlichkeiten - auch und vor allem bei Dauermeister FC Bayern. "Ich gehe schwer davon aus, dass Andrej bleibt", sagte Trainer Sebastian Hoeneß am Samstag nach dem 1:2 bei Eintracht Frankfurt, die auch der kroatische Vize-Weltmeister Kramaric mit seinem herrlichen Führungstreffer nicht verhindern könnte. "Schlaflose Nächte" habe er deshalb nicht, fügte Hoeneß an. Sportchef Rosen sagte, er sei zuversichtlich, dass man Kramaric diese Saison halten könne.

Gerade einmal 48 Stunden vor Transferschluss waren diese Aussagen reichlich dünn. Einen definitiven Verbleib des 29 Jahre alten Kroaten wollte Rosen nicht verkünden. Die Münchner derweil könnten einen vielseitigen Top-Stürmer wie Kramaric ideal gebrauchen, Streitpunkt scheint bisher die mögliche Ablöse. Trainer Hoeneß sagte zuletzt, der Kroate sei für ihn "auf dem Weg zum Legendenstatus" - schon am Montag könnte diese Prognose Geschichte sein.

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