Püttlingen (dpa) - In Zeiten von Corona kann das Wandern für viele Menschen eine Neu-Entdeckung sein. Es sei eine der wenigen Aktivitäten, die "heute ja überhaupt noch möglich ist" und ein "hervorragender Ausgleich nach einem Tag Homeoffice", sagte Manuel Andrack im saarländischen Püttlingen.

Andrack (54) sagte, er spüre oft eine Verunsicherung bei Leuten, ob und wie lange sie rausgehen könnten. "Das finde ich ein bisschen fatal", sagte er. Denn es sei ja erlaubt, an der frischen Luft alleine oder mit der Familie spazieren zu gehen. "Eigentlich müsste es heißen: "Bleibt zuhaus' und geht raus!"", sagte er. Man könne durchaus auch "kurzwandern": Eine Stunde oder zwei Stunden. Und weit fahren müsse man dazu auch nicht.

Durch die Umstellung auf Homeoffice hätten viele Menschen mehr Zeit für Gänge in der Natur. Sie sparten sich momentan die Zeit für den Weg zur Arbeitsstelle, sagte Andrack, der bekannt wurde als Sidekick des Moderators Harald Schmidt in dessen gleichnamiger TV-Show.