New York (dpa) - Wenn die Beschränkungen der Corona-Krise es zulassen, will das Auktionshaus Sotheby's seine traditionellen Frühjahrsauktionen Ende Juni leicht verspätet in New York stattfinden lassen.

Dabei solle unter anderem ein Werk des US-Malers Roy Lichtenstein (1923-1997) versteigert werden, das bis zu 30 Millionen Dollar (etwa 27 Millionen Euro) einbringen könnte, teilte das Auktionshaus am Freitag (Ortszeit) in New York mit. Das Bild "White Brushstroke I", das der Pop-Art-Künstler 1965 malte, zeigt einen großen Pinselstrich.

Die Frühjahrsauktion moderner und zeitgenössischer Kunst, die in der Vergangenheit immer hohe Millionenbeträge eingebracht hat, war bei Sotheby's eigentlich traditionell immer für den Mai angesetzt. Sie soll nun in der letzten Juni-Woche nachgeholt werden - mit speziellen Vorsichtsmaßnahmen und nur, wenn bestimmte Restriktionen gelockert und die zuständigen Behörden zustimmen würden, wie das Auktionshaus mitteilte.