Berlin (dpa) - In Deutschland sind bis Mittwochabend mehr als 131.400 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 128.400 Infektionen).

Mindestens 3553 (Vortag Stand 20.30 Uhr: 3217) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 72.600 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 34.600 nachgewiesenen Fällen und mindestens 995 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 27.600 Fällen und mindestens 708 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 26.000 bestätigten Fällen und mindestens 820 Toten.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 265,1 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 158,0. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

Tabelle: Infektionszahlen nach Bundesländern

Zahlen des RKI