Barby l Touristische Ziele in den Ortschaften der Einheitsgemeinde Stadt Barby gibt es jetzt erstmals komprimiert in einem Flyer. Das achtseitige Heftchen mit kulturhistorisch interessanten Sehenswürdigkeiten aus den elf Ortsteilen stellte Bürgermeister Torsten Reinharz jetzt der Öffentlichkeit vor.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

„Der Tourismus entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in unserer Einheitsgemeinde. Eine gemeinsame Übersicht an Zielen gab es bislang jedoch nicht. Es wurde also höchste Zeit. Umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt ein tolles Ergebnis präsentieren können“, so Reinharz.

Inhaltliche Basis war Material, das die Ortsbürgermeister zusammengetragen haben, ursprünglich im Zusammenhang mit dem Kulturstempel des Salzlandkreises.

Die Texte und Fotos mussten nun jedoch noch in einen grafischen Guss gebracht und schließlich gedruckt werden. Hierzu fand Reinharz einen Partner in der Erdgas Mittelsachsen GmbH, deren Gesellschafter die Stadt Barby ist.

Roter Faden

„Gemeinsam mit unserer Agentur haben wir zunächst ein Layout entwickelt, das sich jetzt wie ein roter Faden durch die Medien der Stadt ziehen könnte. Ausgangspunkt waren hier die Welle und die Grafik der Elbe-Saale-Mündung von der Webseite“, verriet EMS-Sprecher Frank Sieweck. Aus seiner Sicht sei ein Wiedererkennungswert in jeglichen Veröffentlichungen für eine Markenentwicklung immens wichtig.

Das neue Heftchen lädt zu einem Streifzug durch die Einheitsgemeinde ein - vom Seepark und der Johanniskirche in Barby oder im Zuge der Drei-Fähren-Tour über Groß Rosenburg zum Schifferdorf Breitenhagen. Natürlich dürfen auch der idyllisch gelegene Försterfriedhof bei Lödderitz oder die Burganlage in Klein Rosenburg nicht fehlen. Die Parkgemeinde Gnadau wird ebenso empfohlen wie das Lichtmessmuseum in Glinde, die Kirchen in Wespen, Tornitz und Zuchau sowie die Bockwindmühle in Sachsendorf und nicht zuletzt das Ringheiligtum Pömmelte.

Der Tourismusflyer - er hat eine Auflage von 3000 Stück - soll nun unter anderem über die Ortsbürgermeister der Einheitsgemeinde an die Gaststätten- und Beherbergungsbetriebe und von dort schließlich an deren Gäste gestreut werden.