Letzlingen l Beim Neujahrsschießen der Letzlinger Heideschützen und ihrer Familien wird traditionell nicht scharf geschossen, sondern gespielt. Und das Spiel muss immer der Vorjahressieger, der 2019 Herbert Frantze hieß, mitbringen, was immer schwieriger wird, wie er denn zugab. Denn schließlich wurde die Tradition 1998 ins Leben gerufen.

Doch auch er hat ein noch nicht erprobtes Spiel für Groß und Klein gefunden, und zwar das Leiterspiel, auch Leitergolf genannt. Das ist ein Wurfspiel, das ein bisschen wie eine Mischung aus Ringwurfspiel, Boccia und Lassowerfen mit Golfbällen aussieht. Man wirft mit sogenannten Bolas. Das sind zwei Golfbälle, die mit einem Seil verbunden sind. Diese lässt der Spieler kreisen und wirft sie dann auf eine kleine dreistufige Leiter. Je nachdem, ob man trifft und auf welcher Sprosse der Leiter die Bolas landen, erhält man Punkte.

28 Männer, Frauen und Kinder

Es war ein großer Spaß für Groß und Klein, denn es gehörte nicht nur Zielsicherheit, sondern auch eine große Portion Glück dazu. 25 Frauen und Männer sowie drei Kinder versuchten ihr Glück.

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Am Ende hatte bei den Kindern Phil Süß die Nase vorn und verwies Clara Haberland auf Platz zwei und ihre Schwester Hilde auf Platz drei. Er durfte sich über einen gläsernen Pokal freuen.

Bei den Erwachsenen siegte Eckhard Wiedemann, der den Wanderpokal entgegennahm und nun 2021 für ein Spiel sorgen muss. Ihm folgten auf Platz zwei Schützenvereinschef Carsten Neuber und auf Platz drei Armin Neels. Dann kam auch schon die beste Frau mit Anja Peter auf Platz vier.

Doch nicht nur die Sieger durften sich über Pokale freuen. Es erhielten alle ein Geschenk, denn jeder Gast hatte eins mitgebracht. So war es auch mit den Gaben fürs Büfett, das somit reichlich mit leckeren Köstlichkeiten bestückt war.