Tampa (dpa) - Der Stuttgarter NFL-Profi Jakob Johnson sieht die Tampa Bay Buccaneers im Super Bowl gegen die Kansas City Chiefs wegen ihrer Stars Tom Brady und Rob Gronkowski leicht im Vorteil.

"Mit Brady und Gronk haben sie einfach einen großen Erfahrungsbonus. Brady hat ja auch viel gegen Kansas City schon gespielt in wichtigen Spielen", sagte der 26-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor der Partie in der Nacht zum Montag (0.30 Uhr ProSieben/DAZN). Für Quarterback Brady ist es der zehnte Super Bowl seiner Karriere, Tight End Gronkowski stand bereits fünf Mal im Endspiel um die Meisterschaft im US-Football.

Auf die Frage, ob Patrick Mahomes von den Kansas City Chiefs oder Brady der derzeit bessere Quarterback ist, wollte sich Johnson nicht festlegen, sagte aber: "Es ist schwierig. Ich würde dem erfahreneren Quarterback ein bisschen einen Vorteil geben, weil er das einfach seit 20 Jahren macht."

Johnson spielt seit zwei Jahren bei den New England Patriots und war dort im letzten Jahr von Tom Brady dessen Teamkollege. "Alles was er macht: Er will gewinnen. So geht er durch seinen Tag", sagte Johnson.

Zudem kündigte die NFL an, dass die Kanonen im Raymond James Stadium still bleiben. Die Buccaneers sind zwar das erste Team in der NFL-Geschichte, das an einem Super Bowl im eigenen Stadion teilnimmt - die Arena wird aber dennoch als neutraler Austragungsort behandelt werden. Das geht aus einem Bericht auf der NFL-Homepage hervor. Die Kanonen auf dem Piratenschiff im Stadion dürfen also nicht wie üblich nach Touchdowns donnern. Bei der Teamvorstellung hingegen schon - und im Fall eines Sieges gegen die Kansas City Chiefs auch nach dem Spiel.

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