Orlando (dpa) - Kyle Kuzma hat die Los Angeles Lakers mit einem verwandelten Dreier 0,4 Sekunden vor Schluss zu einem knappen 124:121-Sieg in der NBA gegen die Denver Nuggets geführt.

Das führende Team der Western Conference gewann damit erstmals nach drei Niederlagen wieder. Superstar LeBron James kam auf 29 Punkte und verhinderte mit einem Rebound kurz vor Schluss, dass er in dieser Kategorie erst zum dritten Mal in seiner Karriere leer ausgeht.

Das Team der Stunde nach der Corona-Zwangspause sind derweil die Phoenix Suns. Angeführt von Devin Booker (35 Punkte) gewannen die Suns gegen Oklahoma City Thunder mit 128:101 und damit auch ihr sechstes Spiel seit dem Restart in Orlando. Auf Platz zehn liegend kämpfen sie noch mit den Memphis Grizzlies, den Portland Trail Blazers und den San Antonio Spurs um den letzten Playoff-Platz der Western Conference. Oklahoma verzichtete auf gleich drei Starter, auch der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder weilt nach der Geburt seines zweites Kindes nach wie vor nicht beim Team.

Nationalmannschaftskollege Maxi Kleber war derweil Teil eines starken Schlussspurts der Dallas Mavericks gegen die Utah Jazz. Beim 122:114-Sieg hatten die Mavs im dritten Viertel noch mit 22 Punkten in Rückstand gelegen. Kleber erzielte in Abwesenheit der beiden Topstars Luka Doncic und Kristaps Porzingis elf Punkte, davon neun im Schlussviertel. Allerdings schonte auch Utah in der zweiten Halbzeit seine erste Formation. Neun seiner elf Punkte machte er im Finalabschnitt. Überragender Spieler war aber Tim Hardaway mit 27 Punkten. Dallas-Star Luka Doncic fehlte verletzt.

Die Mavericks lagen zur Halbzeit bereits mit 16 Punkten zurück. Zwischenzeitlich betrug der Rückstand im dritten Viertel sogar 22 Zähler. Hardaway, Kleber und Seth Curry (22 Punkte) sorgten dann noch für die Wende. Trotz des Erfolgs blieb Dallas auf Rang sieben, den die Mavericks bei noch drei ausstehenden Partien vor den Playoffs nicht mehr verlieren können.

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