Dallas (dpa) - Der frühere Basketball-Star Dirk Nowitzki hofft, dass die bevorstehende US-Präsidentenwahl in seiner Wahlheimat keine weiteren gesellschaftlichen Risse zur Folge hat.

"Ich hoffe nur, dass alles friedlich bleibt und dass, was auch immer nächste Woche kommen mag, die Menschen ruhig bleiben und das Ergebnis nehmen und einfach weitermachen und das Beste für das Land und die Gemeinden tun", sagte der 42 Jahre alte Nowitzki auf der Vereinshomepage seines früheren Clubs Dallas Mavericks. Am kommenden Dienstag wird in den USA gewählt.

In regulären Umfragen liegt Herausforderer Joe Biden vielfach vorn - auch wegen der Unzufriedenheit mit Amtsinhaber Donald Trump und dessen Umgang mit der Corona-Krise. Nowitzki hat sich während seiner Karriere weitgehend zurückgehalten mit politischen Äußerungen.

Nun sagte er mit Blick auf die Pandemie und die sozialen Unruhen in den USA: "Die Augen sind jetzt noch mehr darauf gerichtet, was passiert ist." Die Politik sei in diesen Tagen "ein polarisierendes Thema". Der gebürtige Würzburger lebt seit über zwei Jahrzehnten in Texas, ist kommende Woche aber nicht wahlberechtigt.

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