Bauernverband: Hitze macht vor allem Tieren zu schaffen

26.07.2013, 14:33

Magdeburg - Die derzeitige Hitze macht nach Angaben des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt vor allem den Tieren zu schaffen. "Die Kühe geben schon jetzt deutlich weniger Milch", sagte der Hauptgeschäftsführer des Landsbauernverbands, Fritz Schumann, am Freitag. Die Tiere könnten nun mal nur eine bestimmte Menge Wasser trinken. Wenn die Flüssigkeit zum Schwitzen als Temperaturausgleich gebraucht werde, gäben die Tiere weniger Milch. Die Kühe würden vor allem unter den tropischen Nächten mit Temperaturen von mehr als 20 Grad leiden. "Die Schweine legen in der Hitze nicht mehr so viel zu", sagte Schumann. Außerdem stelle sich weniger Nachwuchs ein.

Auf die Pflanzen habe sich nicht so sehr die Hitze, sondern vielmehr die seit Wochen anhaltende Trockenheit negativ ausgewirkt. Bei der Gerste, die im wesentlichen gedroschen sei, würden die Bauern in diesem Jahr eine durchschnittliche Ernte erwarten. Schlechter sehe es beim Weizen und Roggen aus. "Wir rechnen schon jetzt mit Ernteeinbußen", sagte Schumann. Wie hoch diese ausfallen werden, konnte er noch nicht sagen.