GEW: Einstellungspolitik im Schuldienst muss geändert werden

22.12.2013, 10:01
Der GEW-Landesvorsitzende Thomas Lippmann. Foto: Jens Wolf
Der GEW-Landesvorsitzende Thomas Lippmann. Foto: Jens Wolf dpa-Zentralbild

Magdeburg - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat dringende Änderungen in der Einstellungspolitik für den Schuldienst im Land gefordert. Ausnahmslos alle aus dem Dienst ausscheidenden Lehrkräfte müssten durch neue Kollegen ersetzt werden, sagte der GEW-Landesvorsitzende am Sonntag in Magdeburg. Konkret gehe es um 600 bis 800 Lehrer pro Jahr, das Land setze nur etwas mehr als 200 junge Lehrer dagegen. "Der Einstellungskorridor reicht unter keinen Umständen mehr aus, um die Unterrichtsversorgung auf dem bisherigen Niveau zu halten", sagte Lippmann. Viele Lehrer seien bereits jetzt überlastet.