Hunderte ehemalige DDR-Heimkinder suchen Beratung und Hilfe

22.06.2013, 09:01

Magdeburg - Hunderte ehemalige DDR-Heimkinder haben in den vergangenen zwölf Monaten in Sachsen-Anhalt Hilfe und Beratung gesucht. "Rund 1000 Betroffene haben sich bis Mitte Juni in der Anlauf- und Beratungsstelle in Magdeburg gemeldet und wurden beraten", sagte der Sprecher des Sozialministeriums, Holger Paech, der Nachrichtenagentur dpa. Für 300 Frauen und Männer und damit knapp ein Drittel der Ratsuchenden seien Hilfsleistungen vereinbart worden. Für die ersten von ihnen habe das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben die vereinbarten Leistungen auf den Weg gebracht. Bis Ende 2012 seien das knapp 83 000 Euro gewesen. Zahlen für 2013 gebe es bislang nicht.