Ministerin sieht Chancen für Rohstoffwirtschaft

21.01.2013, 14:01

Halle - Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) sieht für die Rohstoffwirtschaft in Sachsen-Anhalt gute Chancen. Das Land sei reich an Bodenschätzen. "Wir haben mehr Rohstoffe als man denkt", sagte sie am Montag bei der Vorlage des 185 Seiten umfassenden Rohstoffberichts 2012. Darin werde deutlich, dass Sachsen-Anhalt hochwertige Vorkommen an Kali- und Steinsalz, Braunkohle, Erdgas, Baurohstoffen und Industriemineralen habe. Diese seien wichtig für eine ausreichende und bezahlbare Versorgung der heimischen Wirtschaft. Mehr als 60 Millionen Tonnen an Rohstoffen würden im Jahr im Land gefördert, davon 40 Millionen Tonnen Steine und Erden.

Laut Wolff haben allein acht Betriebe der Rohstoffwirtschaft, die mehr als 50 und zusammen knapp 2800 Beschäftigte haben, von Januar bis November 2012 einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro erzielt. "Tendenz nach oben. Das scheint ein stabiles Geschäft zu sein", sagte Wolff mit Blick auf die Branche. Der nunmehr fünfte Rohstoffbericht seit 1999 wurde den Angaben zufolge vom Landesamt für Geologie und Bergwesen erstellt.