Handball

SC Magdeburg erhält Startrecht für die Champions League

Von Janette Beck 11.06.2015, 18:12

Magdeburg l Die Überraschung ist der Europäischen Handball-Förderation (EHF) gelungen: Viel früher als erwartet erhielt Handball-Bundesligist SC Magdeburg am Donnerstagabend das "Grüne Licht" für die Champions-League 2015/16. Der Tabellenvierte hatte sich unter anderem mit der SG Flwnsburg-Handewitt (Dritter) um eine der zur Verfügung stehenden Wildcards beworben.

"Dass das so schnell geht, haben wir nicht erwartet. Ich bin noch ziemlich sprachlos. Wahnsinn, wenn man überlegt, woher wir kommen. Aber offensichtlich muss unsere Bewerbung die EHF-Verantwortlichen ja überzeugt haben", freute sich SCM-Manager Marc Schmedt. "Die Champions League ist für uns eine riesige Herausforderung, aber es muss auch allen klar sein, dass wird ein Lehrjahr für uns."

Vier Deutsche Vereine in Königsklasse

Neben Magdeburg und Flensburg werden außerdem der THW Kiel (Meister) und die Rhein-Neckar Löwen (Zweiter) in der Königsklasse an den Start gehen. Neben der Handball-Bundesliga (HBL) schickt auch der französische Verband gleich vier Mannschaften ins Rennen.

25 der insgesamt 29 startberechtigten Vereine haben auch für die Königsklasse gemeldet. Keine Meldung erfolgte aus den Verbänden Griechenland, Israel, Luxemburg und Belgien. Stattdessen können sich nun insgesamt neun Verbände über zusätzliche Teilnehmer freuen.

Das Exekutiv-Komitee der EHF wird nun in seiner Sitzung am 19. Juni darüber entscheiden, welche Nationen in die sportlich starken Gruppen A und B und welche in die schwächere Leistungsgruppen C und D einsortiert wird. Außerdem soll vorher auch noch ein Qualifikationsturnier gespielt werden.