Hindenburg l Am Anfang läuteten die Kirchenglocken. Der Weihnachtsmarkt der Jugendwerkstatt Hindenburg gestern Nachmittag begann mit einer Andacht von Pfarrerin Janette Obara. Und mit Theater. Frank Schneidler und Theaterpädagogin Johanna Becher hatten mit Jugendlichen des Projektes Starthilfe das Stück „Die Schule des Glücks“ eingeübt. Der Applaus, das Raunen und Lachen aus den Bankreihen der gut besetzten Hindenburger Kirche ließen nicht lange auf sich warten.

Das Stück kam merklich gut an – Glück geht schließlich auch alle etwas an. Für Janette Obara ist auch der Advent ein Glück, „als Zeit, in der wir besonders an uns denken und uns beschenken“. Für Letzteres hielt der Weihnachtsmarkt der Jugendwerkstatt, die eine Einrichtung des Diakoniewerkes Osterburg ist, einiges vor. Mitarbeiter boten von ihnen selbst und Jugendlichen gefertigte Weihnachtsgestecke an. Dazu gab es an diversen Verkaufsständen Schals, Baumanhänger, Socken, Holzgefertigtes aus privater Hand. Auch kulinarisch war für alles gesorgt, sogar frische geräucherte Forelle konnten die Besucher des Marktes essen. Einmal mehr hat sich die Einrichtung selbst übertroffen, was die Deko betrifft. Holzhäuschen, Lichterketten an Holzstapeln und sonstige Lieblichkeiten säumten den Besuchern den Weg. Ehrensache, dass auch der Lehmbackofen angeschmissen wurde. So ergibt es sich, dass nicht wenige der Besucher jedes Jahr aufs Neue kommen.

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