Östersund (dpa) - Dem österreichischen Biathleten Simon Eder sind in der Vergangenheit laut eigener Aussage verbotene Doping-Substanzen angeboten worden. Das sagte der 36-Jährige in einem Interview der österreichischen Tageszeitung "Die Presse".

"Ich bin mit der Sache sofort zum BKA, auch die Polizei und der ÖSV wurden informiert. Ich wurde als Zeuge geladen und habe ausgesagt", sagte der zweimalige Olympia-Medaillengewinner und ergänzte: "Es hat mit der aktuellen Doping-Causa zu tun, die Spur hat letztlich nach Erfurt geführt. Das war damals noch gar nicht absehbar." Der Vorfall, bei dem ihm "etwas angeboten" worden sei, liege längere Zeit zurück.

Nach den Doping-Razzien bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld sowie in Thüringen waren unter anderem fünf Langläufer in den Fokus der Ermittler gerückt, die inzwischen alle gestanden haben sollen. Am Wochenende wurde zudem bekannt, dass ein österreichischer Radprofi gedopt haben soll, ein weiterer Radprofi aus der Alpenrepublik teilte mit, dass er sich selbst angezeigt habe.

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